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Kohl "Amager 611": Merkmale der Sorte und Empfehlungen für den Anbau


Der bei russischen Gärtnern beliebte Kohl Amager 611 ist eine der ältesten Weißkohlsorten. Diese spätreife Sorte VNIISSOK wurde vor mehr als fünfzig Jahren für den Anbau auf dem Territorium der Russischen Föderation zugelassen, ist jedoch nicht für den Anbau in den nördlichen, westsibirischen und ostsibirischen Regionen unseres Landes zu empfehlen.

Sortenbeschreibung

Der Weißkohl "Amager 611" bildet eine mittelgroße, halb ausgebreitete Form mit einer erhabenen Blattrosette. Der äußere Stumpf erreicht eine Höhe von 25-27 cm. Die Blätter sind fest, mit mittellangen Blattstielen, die von einer Platte begrenzt sind.

Die Blattplatte hat eine Länge von bis zu 40-45 cm und eine Breite von nicht mehr als 45 cm. Eingezäunte Blätter sind stark konkav. Die Blattoberfläche ist glatt oder leicht faltig. Die Kanten sind grob und glatt. Die Farbe der Blätter ist graugrün mit einer stark wachsartigen Beschichtung.

Kohlköpfe haben eine abgerundete flache Form und zeichnen sich durch hohe Dichte aus. Der Geschmack bei der Ernte ist zufriedenstellend, steigt jedoch bei der Lagerung der Kohlköpfe. Der kommerzielle Ertrag liegt bei 5-6 kg pro Quadratmeter bepflanzter Fläche. Kohl "Amager 611" gehört zur Kategorie der Spätreifen und wird hauptsächlich zum Salzen und zur Frischlagerung im Winter verwendet.

Kohl "Amager 611": Merkmale der Sorte

Termine und Landeregeln

Die Samen des spätreifen Weißkohls "Amager 611" müssen etwa in der dritten Aprildekade nach den folgenden Standardregeln auf Kämme im Freiland ausgesät werden:

  • Der Boden auf der Aussaatfläche sollte feucht sein.
  • Standard-Saatgutverbrauch beträgt ca. 2,5-3 g pro zehn Quadratmeter Fläche;
  • Die Einbettungstiefe der Samen sollte 2-3 cm nicht überschreiten.
  • Die Aussaat erfolgt reihenartig mit einem Reihenabstand von 65-70 cm.

Bewässerungsregeln

Der Kohl der beliebten Gärtnersorte Amager 611 muss in allen Phasen der Vegetationsperiode richtig und rechtzeitig bewässert werden:

  • Um die Blätter einer Gemüsepflanze vor Sonnenbrand zu schützen, sollte die Bewässerung ausschließlich am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang erfolgen. Sparsamer ist es, Wasser in die Löcher zu gießen, die sich in der Nähe der Pflanzen befinden.
  • Die Häufigkeit der Kohlbewässerung hängt von den Bodeneigenschaften in der Anbauregion sowie von den Witterungsbedingungen einer bestimmten Vegetationsperiode ab. Für die Bewässerung sollten Sie tagsüber von der Sonne erwärmtes Wasser verwenden, da zu kaltes Wasser häufig das Wachstum und die Entwicklung einer Gemüsepflanze verzögert und auch Krankheiten des Wurzelsystems hervorrufen kann.
  • Mit zunehmender Erntezeit sollten Anzahl und Häufigkeit des Gießens allmählich verringert werden, um das Risiko von Rissen bei fast vollständig gereiften Kohlköpfen zu minimieren. Etwa einen Monat vor der Ernte sollten die Bewässerungsmaßnahmen vollständig eingestellt werden, da sie über den Winter hinweg langfristig gelagert werden sollen.

Mulchen und hauen

Um den Wasserverbrauch für die Bewässerung sowie die Anzahl der Unkräuter und das Auflockern zu verringern, wird empfohlen, den Boden zwischen den Reihen und um die Pflanzen herum zu mulchen. Von großer Bedeutung ist Kohl podkuchivanie, die es der Pflanze ermöglicht, das stärkste und leistungsfähigste Wurzelsystem zu bilden, und auch den Ertrag und die Qualität von Kohlköpfen erhöht.

Notenprüfungen

Die Sortenbeschreibung "Amager 611" und die positiven Bewertungen der Gärtner machten diesen Weißkohl für den Hausgartenbau äußerst beliebt. Die gute Präsentation der gereiften Kohlköpfe, die während der gesamten Lagerzeit der Ernte erhalten bleibt, und das Fehlen einer Rissneigung auch bei Verstößen gegen das Bewässerungsregime machen die Sorte besonders bei Anfängern und unerfahrenen Gärtnern beliebt. Die Ernte ist transportabel und bei Verbrauchern hochwertiger Gemüseprodukte sehr beliebt.

Kohl: Sortenselektion

Erfahrene Gärtner achten jedoch auf ein zeitnahes vorbeugendes Besprühen der Pflanzen, da diese Gemüsepflanze anfällig für Gefäßbakteriose und Fusarienwelke ist. Während der Lagerung neigen Kohlköpfe dazu, von Grauschimmel und punktueller Nekrose befallen zu werden. Es ist möglich, die Schädigung der Ernte durch eine solche pathogene Mikroflora zu minimieren, indem die Lagerung und die Kohlköpfe, die für eine langfristige Lagerung vorgesehen sind, mit speziellen Mitteln verarbeitet werden.